Gemüse- und Obst-Diät nach Dr. E. Dabrowska - Daniel-Diät

Die heilende Diät - Beratung

Beispiele der Heilung durch die Gemüse- und Obst-Diät

 

Aus dem Buch "Gemüse-und Obst-Diät und die Harmonie von Körper" von Dr. Ewa Dabrowska:

 

Zur besseren Darstellung von Wirksamkeit der Gemüse- und Obst-Diät bei der Wiederherstellung der Harmonie des Körpers = der Gesundheit durch die Ernährung, möchten wir ausgewählte Beispiele der Heilung der Menschen präsentieren, bei denen die Genesung durch traditionelle Behandlung nicht möglich war.

Autoimmunkrankheiten

Beispiel 1

Eine junge Frau, 20 Jahre alt, als sie in die Klinik mit Autoimmunhepatitis eingeliefert wurde. Ihr Zustand war kritisch, sie war sehr schwach, man hat Lebernekrose diagnostiziert, was die hohen Werte der Leberenzyme bestätigten. Ausserdem litt sie an häufigen Infektionen der oberen Atemwege und der Harnblase, hatte auch häufiges Nasenbluten, starke Kopfschmerzen, chronische Verstopfungen. Sie war auf einer proteinreichen Diät, ass vor allem Fleisch und Milchprodukte. Die Ärzte haben Behandlung mit Steroiden empfohlen und eine Lebertransplantation in Betracht gezogen, womit die Frau nicht einverstanden war und meldete sich in der Klinik mit Gemüse- und Obst-Diät. Die Effekte kamen sehr schnell, der hohe Leberenzymspiegel hat bereits nach zwei Wochen der Diät nachgelassen: AlAt von 1392 Einheiten auf 508 Einheiten, und später sind sie sogar auf 150 Einheiten gesenkt. Diese Frau ist mehrmals im Jahr für mehrere Wochen auf die Gemüse- und Obst-Diät zurückgekommen. Sie hat aus dem Essen Gluten und Milch ausgeschlossen, die Antikörper gegen Leber sind verschwunden (zuvor 1:500). Es normalisierten sich Leberenzyme, Nasenbluten hörten auf, sie bekam keine Blasenentzündung mehr, keine Verstopfungen und Erkältungen. Die Haut wurde schöner, die Haare und Nägel stärker. Seitdem sind schon 12 Jahre vergangen. Diese Frau ist vollkommen gesund, hat zwei Kinder zur Welt gebracht, sie kat keine Beschwerden mehr, alles ist normal.

Kommentar: Im Fall der sogenannten Autoimmunkrankheiten liegt das Problem in der Nahrungsmittelunverträglichkeit der meinst konsumierten Lebensmittel wie Brot, Milch, Eier, deren Fragmente durch den "undichten" Darm ins Blut geraten und dort durch die Antikörper neutralisiert werden. Einige Proteine im Körper - in diesem Fall Leber-Proteine dieser Frau - können den Proteinen aus Lebensmitteln ähnlich sein. Und so zerstören die Antikörper gegen Nahrungsmittel die Leber. Das nennt man Autoimmunkrankheit. Die Ablehnung der unverträglichen Nahrung auf der Gemüse- und Obst-Diät hemmt die Produktion von Antikörpern, die für die Zerstörung der Leber verantwortlich sind. Im beschriebenen Fall war die Reduktion von Leber-Antikörpern und Senkung der Lebernekrose-Enzyme (AlAt) und im Endeffekt die Heilung  das Resultat. Dank der Gemüse- und Obst-Diät konnte diese Frau eine langwierige Behandlung mit Steroiden und die geplante Lebertransplantation verhindern.

Beispiel 2

Eine Frau, 33 Jahre alt, IV-100% Empfängerin mit Autoimmunentzündung der Muskel und Leber. Trotz drei Jahren Behandlung mit hohen Dosen von Steroidhormonen, Zytostatika und Immunglobulin-Infusionen gab es keine Besserung. Ständig gab es Gliederschwäche, die Frau hatte keine Kraft die Füsse zu heben, sie konnte sich aus einer Knieenden Position nicht erheben, mit grosser Mühe schleppte sie ihre Beine mit Hilfe von zwei Krücken, und dazu kamen noch zahlreiche Arzneimittel-induzierte Komplikationen: hämorrhagische Zystitis, Übergewicht, das Gesicht war angeschwollen, tiefe Dehungsstreifen im Oberkörper, hoher Blutdruck (180/90) und permanente Schwäche. Trotz intensiver Behandlung, war die Aktivität der Enzyme, die auf Muskelnekrose deuteten sehr hoch und belief sich auf 7070 Einheiten bei Norm von 40 Einheiten. Auch Leberzirrhose-Enzymaktivität war sehr hoch. Nach 12 Wochen der Gemüse- und Obst-Diät und der schrittweisen Verringerung der Steroidhormone, wurden die Muskelnekrose-Enzyme um mehr als 6000 Einheiten reduziert! Leberenzyme wurden normalisiert, die Muskelkraft kehrte zurück und diese Frau konnte sich mit Hilfe von Stock bewegen. Während der Diät trat auf dem Gesicht vorübergehend ein intensiver Ausschlag auf (eine Heilungskrise), der Blutdruck senkte deutlich, was eine Dosisreduktion der blutdrucksenkenden Medikamente ermöglich hat. Auch die regelmässige Menstruation kehrte zurück, denn bisher hatte diese Frau bis sechs Monate Pausen im Menstruationszyklus. Nach 10. Jahren gab es einen Rückfall, noch einmal wurde für mehrere Wochen die Gemüse- und Obst-Diät eingesetzt, und danach eine gesunde Ernährung mit Ablehnung der unverträglichen Lebensmittel (Mandel und Eier), die im Test Food Detektiv nachgewiesen wurden fortgesetzt. Seitdem fühlt sich diese Frau gut und kann längere Spaziergänge vornehmen. 

Kommentar: In diesem Fall erwies sich die 3-jährige Steroiden-Behandlung unwirksam, da die Ursache der Autoimmunität unverträgliche Lebensmittel waren. Mit der Gemüse- und Obst-Diät und Ausschliessung der unverträglichen Lebensmittel konnte eine Besserung erreicht werden.

Beispiel 3

 Eine Frau, 52 Jahre alt mit primären biliären Zirrhose, diagnostiziert vor 5 Jahren. Vor 8 Jahren wurde ihr wegen Blutungen die Gebärmutter entfernt. Hormonell behandelt. Sie hatte auch zweimal Blutungen aus Magengeschwüren, seit dieser Zeit kann sie Rohkost vor allem Zwiebeln, Knoblauch, Zitronen nicht essen. Sogar beim Trinken von Tee mit Zitrone hatte sie starke Magenschmerzen. Magenspiegelung bestätigte eine Geschwürnarbe und überlastete Schleimhaut. Wegen der Gelenkschmerzen, insbesondere am Knie, wurde sie von einem Rheumatologen behandelt. Sie hat sich oft erkältet, aber die Krankheit verlief immer ohne Fieber. Diese Frau hatte Parodontose, Krampfadern der Speiseröhre. Sie klagte über permanente Müdigkeit, konnte die Treppe wegen Atemnot nicht hochsteigen. Nach dem Essen bekam sie Schwindelgefühle und konnte nicht mal den Abwasch selbst erledigen. Diese Frau hatte eine Störung der Blutgerinnung, selbst nach einer kleinen Hautverletzung konnte das Blut lange nicht gerinnen. Es gab blaue Flecken um die Augen, sie musste mit Make-up abgedeckt werden. In der Vergangenheit litt sie an Juckreiz, der aber nachgelassen hat nachdem ihr Arzt Gallensäure (Biliepar) verordnet hat. Sie litt auch unter Schilddrüsenunterfunktion und Bluthochdruck. Nach einer Woche der Gemüse- und Obst-Diät empfindet sie Durst, hat unangenehmen Körper- und Uringeruch, verstärkte Schmerzen beim Wasserlassen (frühere Blasenentzündungen hat sich erneuert). Es gibt häufiges Wasserlassen, auch in der Nacht muss diese Frau 2-3 Mal aufstehen. Bereits nach drei Wochen fühlt sich diese Frau viel besser. Sie "funktioniert" ohne Medikamente. Die Schwäche ist zurückgetreten, sie fühlt sich nicht mehr träge oder müde, hat Lust auf Arbeit. Diese Frau leidet nicht mehr unter Atemnot, kann ohne Schwierigkeiten den 4. Stock besteigen. Der Blutdruck wurde normalisiert. Sie kann wieder Knoblauch, Zwiebel und Zitrone essen ohne Magenschmerzen zu bekommen. Auch die Ringe unter den Augen verschwanden. Sie hat keinen übermässigen Durst und keine Schmerzen beim Wasserlassen. Sie verlor 12 kg ihres Gewichts, wiegt 73 kg, die erhöhten Leberenzyme haben sich verringert. Zu Beginn der 5. Woche der Diät erschien kurzdauernder Durchfall (sie hatte zuvor Magengeschwüre). Nie zuvor hatte sie Durchfälle. Nach 6 Wochen der Diät hat sie 17 kg abgenommen, wiegt jetzt 68 kg, hat wieder Kraft, Aufstossen, Blähungen und Schmerzen in den Gelenken sind verschwunden. Die Haut hat aufgehört zu jucken, diese Frau kann wieder gut schlafen, ESR (Blutsenkungsgeschwindigkeit) verdingte sich von 49 bis 6, die Anzahl der Erythrozyten steigerte von 3,7 auf 4,3 Millionen Zellen/mm3. Die Blutgerinnung hat sich auch verbessert, nach der Blutuntersuchung wurden keine Gerinnungsprobleme festgestellt. Diese Frau ist besser körperlich gelenkig, kann Kniebeugen machen und aufstehen, was früher nicht möglich war, sie trainiert regelmässig im Fittnessstudio.

Kommentar: Die primäre biliäre Zirrhose ist eine autoimmune Erkrankung. Die Gemüse- und Obst-Diät enthält keine unverträglichen Lebensmittel wie Gluten oder Milch, deshalb bleiben die Antikörper gegen unverträgliche Nahrungsmittel zurück und von nun an werden die Gallengänge nicht angegriffen (Ursache der Gallenzirrhose).

Beispiel 4

Eine Frau, 23 Jahre alt mit Übergewicht, wog 126 kg/177 cm, ass früher gerne Süssigkeiten. Erkrankte mit 16, also litt sie seit 7 Jahren an rheumatoider  Arthritis. Nach der Schmerzmitteln oder Steroid-Behandlungen hatte sie Magen- und Leberschmerzen, und seit einem Jahr periodisch - Hämaturie. Trotz der Medikamente haben Gelenkschmerzen und Ergüsse nicht aufgehört. Da die Behandlung unwirksam war, und die Nebenwirkungen von Medikamenten eskalieren, musste diese Frau Medikamente abstellen. Die Finger waren verdreht und in Richtung des Ellenbogens verborgen. An den beiden Handgelenken erschienen grosse Geschwülste mit einem Durchmesser von wenigen Zentimetern. Diese Frau klagte auch über den Verlust des Tastsinnes in den Händen. Nach 6 Wochen der Diät verlor sie 18 kg ihres Gewichts, fühlte sich sehr gut und hatte keine arthritischen Schmerzen an den Händen und Hüften. Seit der zweiten Woche der Diät bildeten sich die Geschwülste zurück, die völlig am Ende der Diät verschwunden sind. Gleichzeitig wurden die Finger gerade und die Hände wieder fit. Seit 1,5 Jahren litt sie ständig unter Zahnfleischbluten und wackeligen Zähnen, 4 Zähne fielen sogar von selbst aus. Bereit ab der zweiten Woche der Diät haben die Zähne aufgehört zu wackeln und Zahnfleisch hat nicht mehr geblutet. Die Zähne sind nun fest eingebettet und Zahnfleisch blutet nicht. Auch Knöchelschwellungen und Ergüsse in den Hüftgelenken haben nachgelassen. Sie selber sagt, dass sie jetzt ein anderer Mensch ist.

Beispiel 5

Eine Frau, 46 Jahre alt, seit sieben Jahren litt an Sjögren-Syndrom, das sich durch Trockenheit der Augen und das Mangel an Speichel kennzeichnet. Durch Mangel an Tränen konnte sie fast nichts sehen, sie fühlte sich, als ob ihre Augen austrocknen und mit den Augenlidern zusammenkleben, die Augen drehten sich nicht, diese Frau spürte ständiges Stechen in den Augen. Die Augen waren blass, in den Augenhöhlen versinkt, sie musste künstliche Tränen verwenden. Die Ärzte waren hilflos, Antibiotika haben nicht geholfen, es wurde die Entfernung der vergrösserten Speicheldrüse und Steroid-Behandlung geplant. Die Ärzte überlegten sogar das Schliessen der Tränendrüsen damit es mehr Tränen gibt. Nach sechs Wochen der Diät sind alle Symptome zurückgetreten, und die Ärzte waren erstaunt, dass die Krankheit aufgegeben hat. Diese Frau verlor 12 Kodes Gewichts (90 kg - 78/174 cm), hat ihre Ernährung umgestellt, Fleisch, Milchprodukte und Süssigkeiten abgelehnt, sie macht regelmässig diese Diät. Schon seit 16 Jahren ist sie gesund, es gab keinen Rückfall, sie hat Tränen und Speichel, Lymphknoten waren nie mehr vergrössert, diese Frau hat mehr Energie und besseren Schlaf. Es sind auch andere Beschwerden zurückgetreten wie: Herzschmerzen, Gelenkschmerzen und Schwellungen, Schilddrüsenunterfunktion, die schönen Haare sind nachgewachsen, ihr Immunsystem ist ausgezeichnet, sie hat sich nicht mehr erkältet. Die Nierensteine haben sich zurückgebildet, diese Frau "funktioniert" ohne Medikamente.

Kommentar: Das Sjögren-Syndrom ist die zweithäufigste nach rheumatoider Arthritis Autoimmunerkrankung. Sie kennzeichnet sich durch die Entzündung von Tränendrüsen und Speicheldrüsen, die oft durch Lymphozyten-Angriff auf diese Drüsen zusammen hängt. Das Resultat dieses Zustands ist der Mangel an Tränen und Speichel. Das einzige medizinische Verfahren in einem solchen Fall sind nur die künstliche Tränen und künstlicher Speichel. Ähnlich wie im 1. fall ist das eine Autoimmunerkrankung, die in diesem Fall Tränendrüsen und Speicheldrüsen angreift. Auch hier hat sich die Gemüse- und Obst-Diät und anschliessende Umstellung der Ernährung, als bevorzugte Methode der Behandlung bewahrheitet, was unsere, bereits 16-jährige Beobachtung des Falles bestätigt.

Beispiel 6

Eine Frau, 54 Jahre alt Lit seit 15 jähren an einem Speichel-Mangel, musste häufig Wasser trinken wegen ständiger Mundtrockenheit, es wurde bei ihr ein Stein aus der Speicheldrüse unter der Zunge operativ entfernt. Trotz der Operation hatte sie immer noch keinen Speichel und die Speicheldrüse war vergrössert. Während der Gemüse- und Obst-Diät - schon am vierten Tag - sind Schmerzen der Speicheldrüse aufgetreten, die aber nach ein paar Tage zurückgetreten sind und es gab wieder Speichel. Nach zwei Wochen der Diät ist die Verhärtung an der Speicheldrüsen verschwunden. Acht Wochen hat diese Frau diese Diät fortgesetzt, im Moment fühlt sie sich sehr gut, die Beobachtung dauert 5 Monate.

Kommentar: Die Entzündung der Speicheldrüse konnte ein Ausdruck von Autoimmunerkrankung sein, wobei die Autoimmunantikörper die Speicheldrüsen zerstörten. Die Ursache der Autoimmunität können Nahrungsmittelunverträglichkeiten gewesen sein. Das hängt mit Antikörpern gegen Nahrungsproteinen zusammen, die durch den "undichten" Darm in das Blut geraten sind. Diese Antikörper können auch die Speicheldrüsen zerstören. Da während der Diät ausschliesslich Obst und Gemüse gegessen wird, mit Verzicht auf Gluten, Milch, Eier als oft unverträgliche Nahrungsmittel, wird die Produktion von Autoimmunantikörpern gehemmt. Sie sind kreuzweise gegen Nahrungsproteine und Körperproteine - in diesem Fall gegen die Speicheldrüsen - gerichtet. Da hat das Immunsystem ähnliche Proteinstrukturen wie bei unverträglichen Lebensmitteln erkannt.

Beispiel 7

Eine Frau, 42 Jahre alt, seit 20 Jahren litt an schweren Migränenfällen. Es gab Zeiten, dass sie drei Monate ununterbrochen starke Migräne mit Erbrechen und Synkope (kurzzeitiger Bewusstseinsverlust) hatte, und es gab nur 3 Tage im Monat, wenn sie über keine Kopfschmerzen klagte. Die Behandlung konnte den Zustand nicht verbessern. Als sie vor 4 Jahren die 6-wöchige Diät angefangen und die Ernährung umgestellt hat, haben von diesem Moment an die Migräneanfälle völlig aufgehört. Sie hat 22 kg abgenommen (80 - 58/175 cm). Die Gelenkschmerzen und chronische Müdigkeit haben nachgelassen. Vor der Diät hat sie sich schlecht ernährt, sie ass sehr oft Würstchen, Koteletts, chinesische Fertigsuppen bis drei pro Tag und trank 3 Liter Milch täglich. Heute isst sie selten Fleisch (nur am Sonntag), hat Brot und Milch abgelehnt, isst Müsli und kommt oft auf diese Diät zurück.

Kommentar: Migräne kann durch Lebensmittelunverträglichkeit verursacht sein. Immnkomplexe, die unverträgliche Lebensmittel und Antikörper enthalten, setzen siechen den Wänden der Schläfenarterien ab. In deren Zerstörungsverfahren durch Leukozyten werden Schmerzfaktoren aus gelöst, die für Migräneanfälle verantwortlich sind. In diesem Fall konnte die in grossen Menge verbrauchte Milch die Intoleranz verursachen.

Stoffwechselerkrankungen

Beispiel 8

 Ein Mann, 65 Jahre alt mit schwerer koronarer Herzkrankheit, mit kritischer Verengung (bis 95%) einer der Herzkranzader. Nach einem Spaziergang von 30 Metern sind Atemnot und Blässe aufgetreten, Ohren und Mund liefen blau an, der Mann klagte über starke retrosternale Schmerzen, die selbst nach Nitroglycerin nicht nachgelassen haben. Er war seit sechzehn Jahren mit Diabetes belastet, seit sieben Jahren auf Insulin. Einer Bypass Operation wollte er nicht zustimmend hat sich für die Gemüse- und Obst-Diät entschieden, die er zweimal jährlich wiederholt hat. Der Mann hat seine Ernährung umgestellt, lehnte Zucker, Mehl, Stärke, Fett und Fleisch ab, hat viel Obst und Gemüse gegessen, verlor dabei 9 kg (72kg - 63 kg/170 cm). Seit 13 Jahren bleibt er gesund, fühlt sich gut, kann wieder arbeiten, hat keine Diabetes mehr und alle Werte sind in Ordnung.

Beispiel 9

Eine Frau, 52 Jahre alt, übergewichtig und seit vielen Jahren mit geschwächtem Geruchsinn, wegen Nebenhöhlenentzündung war sie auf Gemüse- und Obst-Diät. Ständig war sie müde und hatte keine Energie. Bereits am zweiten Tag der Diät erschienen Erbrechen und Kopfschmerzen, die nach einem Tag verschwunden sind. Seitdem fühlte sie sich jeden Tag besser. Nach 6 Wochen der Diät verlor sie 13 kg des Gewichts, die Nebenhöhlen entleerten sich, durch die Nase wurde grosse Menge an Schleim und Eiter ausgeschieden, der Geruch verbesserte sich und gleichzeitig hörte lästiges Räuspern auf. Während der Diät wurde der Pilz-Ausschlag unter den Brüsten vorübergehend intensiver, besonders an den Stellen wo die haut nach dem Schwitzen gejuckt hat. Auf dem Gesicht erschien vorübergehend Herpes in einer grossen Menge, bisher war das jeden Monat der Fall. Im weiteren  - 6-monatigen Beobachtungszeitraum - erschien Herpes nie wieder, auch der niedrige Blutdruck (meistens 100/60, 90/60) normalisierte sich nach dieser Diät und belief sich auf 120/80. Die Frau hat jetzt mehr Energie, kann besser schlafen.

Beispiel 10

Eine Frau, 65 Jahre alt, seit 5 Jahren litt an Atherosklerose  der Beine. Sie war in der Lage nur eine Strecke von 50 Metern zu bewältigen, danach musste sie eine Pause einlegen wegen der Schmerzen an der linken  Wade. Die Frau litt auch an Brustschmerzen nach körperlicher Anstrengung im Verlauf der koronaren Herzkrankheit. Sie nahm drei Mal am tag Nitroglycerin-Tabletten ein, hatte auch seit 20 Jahren trotz Medikation einen Bluthochdruck 180-200/100, auch ihre Cholesterinwerte waren hoch (bis 260 mg/dl). Vor 5 Jahren hatte sie mit der Gemüse- und Obst-Diät angefangen und wiederholte sie in regelmässigen Abständen für 2 bis 3 Wochen. Dabei hatte sie ihre Ernährung umgestellt, mit Rauchen aufgehört, Fleisch und Süssigkeiten abgelehnt. Anstatt dessen hatte sie viel Fisch, Vollkornbrot, Obst und Gemüse gegessen, hat dabei 9 kg Gewicht verloren (80 - 71 kg/167 cm). Heute kann sie problemlos bis zu 4 km zu Fuss laufen, und Koronarograhie konnte keine atherosklerotischen Veränderungen feststellen.

Beispiel 11

 Schenkelvenenthrombose infolge einer Verletzung beim übergewichtigen Mann auf 30 Zentimeter Schnitt entlang der Vene verringerte sich auf 10 Zentimeter nach vier Wochen der Diät. Die bisherige sechsmonatliche Behandlung mit Heparin, Streptokinase und Antibiotika erwies sich unwirksam; zur Zeit nach einem Jahr, fühlt sich der Mann ausgezeichnet, hat keine thrombotischen Veränderungen oder Schwellungen, läuft ohne Probleme, wiederholt oft die Diät.

Kommentar: Keine Effekte der traditionellen Behandlung von Thrombose resultierten aus der Tatsache, dass die Ursache der Krankheit nicht entfernt wurde. Bei Fettleibigkeit wird das Bauchfett zum hormonell aktiven Organ und produziert eine Reihe von Faktoren so genannten Adipokines. Darunter befindet sich auch PAI-Faktor, der für die Bindung von Blutgerinnseln verantwortlich ist. Die Reduktion des viszeralen Fetts während der Diät unterdrückt die Produktion von PAI-Faktor und damit die Ursache der Blutgerinnsel.

Beispiel 12

Eine Frau mit abdominaler Fettleibigkeit verlor nach sechs Wochen der Diät 14 kg des Gewichts (94-80 kg/163 cm), Diabetes ist zurückgetreten, vorher musste sie  Insulin nehmen (3x10 Einheiten). Auch Bluthochdruck hat sich normalisiert. Seitdem ist sie gesund, hat keine Diabetes und keinen Bluthochdruck mehr, "funktioniert" ohne Medikamente. 

Kommentar: Bei der abdominalen Fettleibigkeit produziert das Bauchfett Faktoren, die für eine Insulinresistenz verantwortlich sind, die wiederum die Ursache für Diabetes Typ 2 ist. Es erzeugt auch Angiotensin als Ursache des Bluthochdrucks. Die Reduktion von viszeralem Fett während der Diät hemmt die Produktion dieser Adipokines, und beseitigt damit die Ursache für Stoffwechselerkrankungen.

Degenerative Erkrankungen, Entzündungen und Allergien

Beispiel 13

Eine Frau, 53 Jahre alt, seit sieben Jahren litt an starken Schmerzen an Halswirbelsäule, Knochen, Bein und Knie im Verlauf der Arthrose. Das grösste Problem gab es mit dem Schlafen, weil die Frau keine schmerzfreie Position  finden konnte. Bei jeder Kopfbewegung wurde ihr schwindlig, und die unruhigen Beine haben wegen der Schmerzen fast ein Loch im Bett eingebohrt. Schmerzmittel oder Gymnastik konnten der Frau nicht helfen, sie besuchte Chiropraktiker, Masseure, aber die Krankheit hat nicht nachgelassen. Sie litt seit vielen Jahren an Parodontitis und Zahnfleischbluten. Sie hatte immer Vorliebe für deftiges Essen. Täglich trank die Frau 1 Liter ultrahocherhitzter Milch, ass Käse, Joghurt, besonders häufig hat sie Erdnusskuchen, Fleisch und Weissbrot gegessen. Sie begann früh Zähne zu verlieren. Im Alter von 32 Jahren hatte sie nur die Hälfte ihrer Zähne. Sie hat sich für die 6-wöchige Diät entschieden. Die Heilungskrise kam bereits am 4. Tag der Diät in Form von starken Erbrechen, danach hatte sie keine spürbare Schmerzen in den Gelenken. Seitdem konnte sie sich regelmässig entleeren, obwohl sie seit ihrer Kindheit an Verstopfungen gelitten hat, das Zahnfleischbluten hat aufgehört. Während der Diät verschlechterte sich vorübergehend die Sehkraft. Jetzt kann sie auch ohne Brille gut sehen. Bis heute kann sie Frau an ihre Genesung nicht glauben.

Beispiel 14

Ein Mann mit Fettleiblichkeit (134 kg), Diabetiker auf Insulin (100 Einheiten), seit 5 Jahren litt an Bluthochdruck mit Arzneimittelresistenz. Der Mann hatte Degenerationen der Wirbelsäule mit Erschlaffung des rechten Fusses, so dass er nicht einmal das Bremspedal im Auto betätigen konnte. Nach der 6 Wochen der Diät hat er 20 kg abgenommen, Diabetes ist zurückgetreten, und der Blutdruck bis jetzt 155/105 mit Medikamenten, beträgt nach der Diät 130/80 ohne Medikamente. Der Mann kann viel besser laufen, hat auf die Krücken verzichtet, kann wieder Auto fahren. 80% der Hautfibrome, die er um den Hals hatte, sind verschwunden und der Rest ist dünner geworden. Die Schwellung am Bein ist zurückgetreten, der Cholesterinspiegel senkte von 300 mg auf 233, das Schnarchen hat aufgehört.

Beispiel 15

Ein Mann, 42 Jahre alt, seit zwei Jahren biersüchtig (10 Flaschen Bier am Tag), hat fast nichts gegessen, wurde in die Klinik in einem ernsten Zustand mit toxischen alkoholischen Leberschäden eingeliefert. Die Riesenleber reichte fast bis zum Becken, der Mann hatte Gelbsucht und Hydroperitoneum, war verwirrt, Fieber hatte er seit vier Wochen und seine Leberenzyme waren sehr hoch. In diesem Zustand konnte ihn nur eine Lebertransplantation retten. Wegen der langen Wartezeit auf eine Transplantation, wurde er mit der Gemüse- und Obst-Diät behandelt. Nach 5 Wochen der Diät waren die Ergebnisse zufriedenstellend: Blutsenkungsreaktion verringerte sich von 90 mm auf 37 mm, Leberenzyme normalisierten sich (AlAt 240 Einheiten auf 30, GGTP 2320 Einheiten auf 193, Bilirunin 28 mg/dl auf 1 mg/dl, Cholesterin 535 mg/dl auf 204 mg/dl) und die vergrösserte Leber wurde um die Hälfte kleiner. Der Mann verlängerte die Diät bis acht Wochen. In dieser Zeit ist das Hydroperitoneum zurückgetreten und die Leber hat ihre normale Grösse erreicht. Seitdem ist der Mann gesund.

Kommentar: Die Gemüse- und Obst-Diät erwies sich als besonders vorteilhaft bei der Behandlung von Lebererkrankungen. Gemüse und Obst erfordern fast keine Verdauung, die Verdauungsenergie bleibt gespart und kann bei den Regenerationsprozessen der Leber genutzt werden. Die Leber besitzt eine grosse Fähigkeit, sich zu regenerieren. Alle abnormen Parameter bei diesem Mann wegen der Leberschäden haben sich in den 5 Wochen der Diät geregelt. Die Diät ist reich an Antioxidantien dh. Vitaminen A, C, E, Beta-Carotin und Polyphenole - Faktoren zur Neutralisierung von freien Radikalen als Ursache der Leberzirrhose. Auch pflanzliche Polyphenole aktivieren die Alkohol-Entgiftung der Leber. Dank der Diät konnte der mann den kritischen Zustand überleben und entkam der Lebertransplantation.

Beispiel 16

Eine Frau, 64 Jahre alt mit Übergewicht, seit 25 jähren litt an bakteriell infizierten diffusen Beingeschwüren. Sie hatte  tiefe, stinkende und eiternde Wunden auf 1/3 Fläche der beiden Unterschenkel. Die Frau hat schrecklich gelitten, konnte nicht laufen, die meiste Zeit lag sie im Bett. Sie hat ständig Antibiotika eingenommen, leider ohne Besserung. Die 6-wöchige Diät gab überraschende Ergebnisse, schon nach 10 Tagen der Diät hat der unangenehme Geruch nachgelassen, auch die Schmerzen wurden milder und die Schmerzmittel konnten reduziert werden. Während der Diät konnte man miterleben wie sich das kranke Gewebe nach und nach regenerierte. Auf der Oberfläche erschien eine Körnerschicht, die Muskelfasern und Faszien bildeten sich nach. Die Fettschicht an den Rändern der Wunde wurde sichtbar kleiner, es bildete sich eine neue gesunde Hautschicht nach. Bereits im Diätverlauf konnte die Frau selbständig gehen und was sehr bemerkenswert war: trotz des Kontaktes der offenen Wunde mit der Umgebung - gab es keine Infektionen.

Beispiel 17

Ein Mann, 55 Jahre alt mit linksventrikulärer hypertrophen Kardiomyopathie, die sich durch eine sehr niedrige Herzkontraktilität geäussert hat (36%). Nach 6 Wochen der Diät hat sich die Herzkontraktilität bis 55% erhöht. In dieser Zeit hat der Mann 20 kg abgenommen (103 kg - 83/182 cm), nach einem Jahr gesunder Ernährung und Ablehnung des   irischen Eiweiss blieb die Herzkontraktilität weiter bei 55%. Früher ass er viel tierisches Eiweiss in Form von Fleisch und Käse, bis zu 40 Dekagramm pro Tag. Nach der Diät sind die Schwellungen zurückgetreten, der Mann fühlte sich gut, könnest wieder arbeiten. In einem anderen ähnlichen Fall hatte ein Mann eine Herzkontraktilität nur von 19%. Nach 6 Wochen der Diät erhöhte sie sich bis 39%. Er konnte eine Herztransplantation vermeiden.

Beispiel 18

Eine Frau, 26 Jahre alt, seit 1 Jahr litt sie an einer schweren Form der Nahrungsmittelallergie, die sich fast nach jeder Mahlzeit mit Tränenfluss offenbarte. Sie hatte auch einen quälenden Juckreiz, Kopfschmerzen und manchmal angeschwollene Lippen. Fast ständig musste sie Kopfschmerzentabletten und antiallergische Arztmittel, einschliesslich Hormone einnehmen. In Folge der Hormonbehandlung und Ernährung vor allem mit Kohlenhydraten (Weissmehr. Brot) und Eiweiss (Fleisch) war sie übergewichtig (74 kg/169 cm), permanent geschwächt, geistig deprimiert, sie hatte keinen Lebenswillen mehr. Den Letzten Monat verbrachte die Frau im Bett, hatte keine Kraft aufzustehen. Sie hatte immer unregelmässige Menstruationen, z.B. alle 3 Monate. Nach 6 Wochen der Diät verlor sie 10 kg, bekam wieder regelmässige Menstruation, Juckreiz, Tränenfluss und Kopfschmerzen sind verschwunden. Sie fühlt sich sehr gut.

Beispiel 19

Eine Frau, 65 Jahre alt, seit ihrer Jugend litt sie an allergischen Hautausschlägen, häufigem Schnupfen, hatte ständig "verstopfte" Nase. Gleichzeitig hatte sie Rheuma, Osteoarthritis, Osteoporose und trotz Medikation - Knie-, und Rückenschmerzen, so dass sie kaum die Treppe einstieg. Seit 40 Jahren litt sie an der bakteriellen Infektion der Harnwege, musste viel Antibiotika einnehmen, bis es zur kompletten bakteriellen Resistenz gegen alle Antibiotika kam. Die Frau war aufgeregt, weinerlich, chronisch müde und hatte Schwindelgefühle. Trotz der Hormonbehandlung hatte sie seit 4 Jahren paroxysmale Schweissausbrüche und aus diesem Grund musste sie sich 3-4 Mal pro Tag umziehen. Infolge des hormonellen Ungleichgewichts kam es zur Entwicklung von Eierstockzysten, und daher wurde die Frau zur Operation eingewiesen. Sie fühlte Magenschmerzen nachdem sie Brot gegessen oder Milch getrunken hat. Normalerweise ass sie viel Wurst und Käse. Nach der 6 Wochen der Diät verlor sie 7 kg ihres Gewichts (81 kg - 74 kg/164 cm). In den ersten zwei Wochen der Diät fühlte sie sich ständig müde und schlief fast die ganze Zeit. Schon nach 3 tagen der Diät verschwand der Ausschlag und verbesserte sich die Sehkraft. Bereits nach einer Woche der Diät hörte das Schnarchen auf und die Kräfte kamen allmählich zurück. Nach 4 Wochen der Diät wurde die Ultraschall-Untersuchung durchgeführt. Man hat dabei festgestellt, dass sich die Eierstockzyste um die Hälfte verkleinert hat (von 4,1 cm auf 2 cm). Muskelschmerzen und Schweissausbrüche haben nachgelassen. Nach 5 Wochen der Diät erschien vorübergehend ein juckender Ausschlag, besonders auf der Kopfhaut. Die Gelenkschmerzen liessen nach, die Frau konnte sogar tanzen oder zu Fuss bis zu 10 km laufen. Der Harndrang und Schmerzen in der Blase wurden schwächer. Eine Woche lag hatte sie noch Blut im Urin, nach der Diät war Urin wieder normal. Sie fühlte keine Gelenkschmerzen oder Schmerzen zwischen den Schulterblättern, an denen sie seit 30 Jahren litt. Auch die Ängste sind verschwunden. Die Frau hatte wieder Wohlbefinden, klaren Geist und besseres Gedächtnis.

Kommentar: Die eigene Forschung von Frau Dr. E. Dabrowska zeigt, dass innerhalb von 2 Wochen der Gemüse- und Obst-Diät die Aktivität eines Enzyms namens Desaturase steigt, das für die Synthese von Omega-3-Fettsäuren im Körper verantwortlich ist. Sie bilden die Bausteine aller Zellmembranen, aus ihnen produziert der Körper eine Reihe von vorteilhaften Gewebehormonen so genannten Eicosanoiden mit den vielfältigen Eigenschaften. Sie wirken u.a. entzündungshemmend, anti-thrombotisch, anti-atherosklerotisch. Bei dieser Frau waren die Omega-3-Fettsäuren in Zellmembranen wahrscheinlich mangelhaft. Dazu kam das Problem des "undichtes Darms", wenn die unverdauten Proteinfragmente in das Blut geraten. Dies sind Nahrungsmittel-unverträglichkeiten. Bei dieser Frau gab es sogar Magen-Reaktionen auf bestimmte Nahrungsmittel. Die Einnahme von viel Antibiotika konnte bei dieser Frau die Ursache von Candida albicans und damit die Ursache für den "durchsickernden" Darm gewesen sein. Die wiederkehrenden Blasenentzündungen treten häufig im Fall von Hefe-Infektionen auf. Die Hormonbehandlung konnte die Entwicklung von Eierstockzysten verursacht haben. Der Mangel an Omega-3 in den Membranen von Mastzellen, die Histamin enthalten, hängt mit allergischen Erkrankungen zusammen. Wen die Zellmembranen brechen, dann wird Histamin verschüttet, was allergische Symptome verursacht. In diesem fall erwies sich die Gemüse- und Obst-Diät als eine wirksame Behandlung gegen Allergien und Hormonstörungen. Auch die Verbesserung der Gedächtnisfunktion durch diese Diät bestätigt den Zuwachs von Omega-3-Fettsäuren, aus denen unser Gehirn zum grossen Teil gebaut ist

Die dargestellten Beispiel der Heilung durch natürliche und unverarbeitete pflanzliche Lebensmittel zeigen leider eine heutzutage unterschätzte Rolle der Harmonie in unserer Ernährung. Sie ist nämlich  in der Lage das Gleichgewicht im Körper nach der Regel "du bist, was du isst", wiederherzustellen.